Pennsylvania Railroad Diesel EF 26 (GP-38 Triple)

Ein weiteres Zurück in die Zukunft Projekt. Mein erster Hood Diesel Umbau!

1967  war die Original GP38 in Produktion. Nun habe ich drei dieser Diesels zu einer Einheit zusammengebaut. Bei Werni Meer Trainmaster (CH ) habe ich für wenig Geld  drei neue  Athearn (Uraltmodelle Blue Box)  GP 38 und zwei U-30C, ebenfalls Athearn,  erwerben können. Ich denke, sie haben mindestens 30 Jahre auf dem Buckel. Wenn nicht mehr….. 

Hier sieht alles noch ganz normal aus……..

Da hat sich einiges geändert!

Ich habe mich bemüht, die Farben und die Beschriftung möglichst original zu gestalten. In dieser letzten Phase vor dem Zusammenschluss der Pennsylvania und der New York Central zu Penn Centrall waren die Loks in Brunswick Green gehalten. Der Schriftzug Pennsylvania verschwand, nur das Keystone Signet und die grosse, gelbe Loknummer blieb. Die gleiche Anzahl Achsen wie drei einzelne Loks sind geblieben. Nur hat man einiges an Hilfsmaschinen weglassen können.

Beide Triebköpfe sind identisch.

Der Mittelteil auf dem Brückenrahmen. Die Gelenkanschlüsse bereiteten etwas Kopfzerbrechen. Das hiess, die Antriebsschnecke nach innen zu versetzen. Doe Handläufe sind bei den alten Blue Box Athearn Modellen noch aus Metall. So kann man sie wunderbar Formen und sie gehen nie kaputt oder verziehen sich! Nicht alles, was Plastik ist heisst ist auch besser…..

Ein kompaktes Kraftpaket mit über 6000 PS.

Die neu gebaute, seitliche “Reeling” und die Gleitbleche über dem Gelenk. Einiges Kopfzerbrechen bereiteten die Übergänge zwischen den Einheiten. Diese Lösung sieht recht gut aus. Die Laufbleche haben auch in der Kurve keine Lücken.

Das Mittlere Element kann man nur einklicken….

Hier ist die Konstruktion gut zu sehen. Das Mittelteil ist isoliert, da wir ja eine Phase des Fahrstroms auf dem Zinkgussrahmen haben.

Was ich mag an diesen alten Brummern, ist der robuste und genial einfache Antrieb. Zudem bieten sie gute Fahreigenschaften, besser noch als viele der neuen Europäer (wie die Tests von neuen Modellen auf youtube zeigen).

Als Beispiel der Bauweise: Der technische Aufbau einer GP-38.

Hier der original Beipackzettel des Sechsachsers. Der Aufbau ist gut ersichtlich.

Geteilte Metallseiten, der einte Kontakt über den Drehtapfen, der andere über den Bügel darüber. Auswechselbare, genormte, massive Zahnräder, mit zwei Klammern der Rahmen einklicken. Oben die Schnecke mit einer Klammer am Drehzapfenträger einklicken…fertig. Dies hier ist allerdings ein Antrieb der GP38. Ich habe ja die Antriebe der GE U-30C verbaut.

Haftreifen fehlen. Trotzdem kann ich meinen 8.5 Meter Zug mit zwei vierachsigen Loks meine 1.5% Steigung problemlos hinaufziehen! Eine Überlastung des Motors und des Getriebes ist nicht möglich.  Der schwere Zinkgussrahmen gibt genug Gewicht.

Die Drehgestellblenden sind trotz des Alters sehr fein ausgeführt.

Die Auslegeordnung mitMotor und getriebe. Das Schwungrad gegen die Mitte hin habe ich weglassen müssen. Ich hatte zu wenig Platz für die Kardanwelle weil ich das Drehgestell umkehren musste.

Der Mittelteil ist kompletter Eigenbau. 

Die identischen Rahmen aussen.

Hier die Zapfenlager des Mittelteils über dem Drehgestell.

Die Leiter vom Mittelteil stammt von einer Lok aus der Teilekiste….

Die Metallgeländer sind zwar etwas gröber als die heutigen Plastikdinger, aber sie halten ewig……

Windabweiser aus geätztem Messing.

Die Schnauze mit Messingteilen detailliert.

Die Rahmenverkürzung. Unten das Original.

Anpassen der Haube, unten das Original.

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