Working train, narrow gauge crane

Vielleicht eine Anregung für Spur G Modellbauer. Das wäre dann genau die halbe Grösse.
Ein in diesem Massstab von 1:11.25 wuchtig aussehender Eisenbahnkran. In Originalgrösse wäre er eher klein. Baujahr um 1910. Als Energiequelle dient ein 2 Zylinder Motor (Benzin/Benzol) der einen Generator antreibt. Denkt jetzt nicht, diese Art Hybrid-technik hätte es damals noch nicht gegeben! Schaut euch auf dem Netz einmal das Vehikel Lohner-Porsche an. Der hatte sogar schon einen Nabenantrieb! Erste, erfolgreiche Anwendungen des Systems gab es schon vor 1900.
Der Vorteil ist ein einfacher Aufbau der Komponenten gegenüber dem damals üblichen Dampfantrieb, mit doch aufwendigen Getriebe zu den Seiltrommeln. Meine Nachbildung der Maschinerie ist hier bei dem Modell nur rudimentär im Innenbereich. Ich habe mich eben entschlossen, den Handantrieb der Kurbeln an zu wenden.
Hier nun ein ausführlicher Bericht über den Zusammenbau
Generell verwende ich zum Aufbau die Chromstahlschrauben M2 mit Imbuskopf! Es gibt sie in den Längen 5/8/10/12/16/ und 20mm von Conrad. Schlichtweg genial, da sie eben nicht rosten und sie nicht reagieren auf das etwas aggressive Imprägnierungs-Leinöl, mit dem das Holz behandelt wird. Öl hat den Vorteil, daß bei Änderungen und Reparaturen nur schleifen und nachgeölt werden kann.
Egal ob Weich- oder Hartholz, vorbohren, mit 1,5 mm dann mit Wachs das Feingewinde schneiden. Selbst 3mm Stirnholz (bei Hartholz) kann mit einem Gewinde versehen werden. Es entsteht keine seitliche Sprengwirkung wie bei den Holzschrauben. Die Schrauben sollten aber nur satt angezogen werden.

Hier der Kleinteilesalat, der Kran ist doch mechanisch ziemlich aufwendig.
Um eine Passgenaue Montage zu gewährleisten, bringe ich das anzuschraubende Teil in die genaue Position und bohre mit dem Dremel das erste 1,5mm Loch durch beide Teile. Dann wird das Gewinde geschnitten und das Loch am Teil auf 2mm vergrössert. Nachdem diese Schraube eingesetzt ist, wird das zweite Loch in gleicher Art nach exaktem nachjustieren des Teils gebohrt. Braucht es weitere Schrauben, können diese zusammen vorbereitet werden. Das passt dann wunderbar!

Bei so komplexen Fahrzeugen empfiehlt es sich, bei der Demontage vor dem behandeln mit Leinölfirnis die Wellen zu vermessen und eine Skizze (U-Scheiben, Distanzhölzer) an zu fertigen.

Vorgängig wurden schon die Drehgestelle montiert. Da der Kranwagen ziemlich schwer ist, wurden die oberen Träger nachträglich mit einem Messingprofil verstärkt.
Nun werden noch die 8 Bremsklötze montiert.

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Das Untergestell. Der „Drehkranz“ wird montiert, ein Kettenrad von Conrad mit 10mm Bohrung. Die Zahnung dient als Sperrhilfe. Davon später.
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Der Drehzapfen wird mit Kontermutter mit dem notwendigen Spiel und den Distanzscheiben am Querbalken mit dem Drehgestell befestigt.
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Leitern, Drehgestelle, die Kupplungskästen und die Enden zur Aufnahme der Stützen sind angebracht
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Die Teile für die aufklappbaren Seitenstützen.
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Die Seritenstütze mit verstellbarem Fuss.
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Die Stütze aufgeklappt. Der Fuss steht auf einer Unterlage.
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Die Stütze „eingefahren und mit Bolzen fixiert.
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Das fertig montierte Untergestell.
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Die Montage des Kranaufbaus.

Die Teile für die erste Phase.
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Mit alten Gummituchstreifen einer Buchdruckmaschine habe ich die Bandbremsen ausgestattet. Funktionieren einwandfrei!
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Die Seitenwand links und die Querträger werden als erstes montiert. Dann folgt das Einschieben der beiden Trommelachsen, bevor die rechte Seite angesetzt wird.
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Die Seiltrommeln sind Kugelgelagert.
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Die Einzelteile der Turmdrehsperre. Sie klicken in das grössere Zahnrad auf dem Untergestell ein. Die Stellschraube wird für den Freilauf bei der Schienenfahrt benötigt.
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Der Drehkranz wird durch eine Hutmutter gesichert.
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Drehkranz und Aufbau sind verschraubt.
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Die Trittbretter, die Anschlagösen für die Verankerungsstangen sind montiert. Das Dach wird aufgesetzt. Die beiden Hebel oben gehören zu den Bandbremsen.
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Es geht weiter mit der Hilfsstütze. Auch hier sind die Notizen zur Montage sehr hilfreich!
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Die Minikugellager mit Flansch sind von Reely (Conrad).
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Die Montage der senkrechten Stütze mit den Teilen dazu.
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Zweimal kontrollieren, ob die etwas verwirrenden Teile am richtigen Ort platziert sind…..
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Der Kopf der senkrechten Stütze.
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Zum Aufziehen von Ausleger und Mittelstütze ist ein doppelter Flaschenzug eingebaut.
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Die Auslegermontage. Die Schraubenattrappen sind nicht nur aufgeklebt. sie sind als Zäpfchen ausgebildet und demnach auch statisch wirkungsvoll.
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Der Schrank des 2 Zylinder Langhubermotors und der Generator als einfaches Element.
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Die Kühlluft wird durch den Kühlergrill (Wasserkühlung) angesogen und oben ausgestossen. Die Griffstangen sind aus 2mm Zahnstochern gemacht und mit einem 1mm Drahtstift (!) zusammengesteckt.
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Unter dem Dach ist die Getriebeattrappe für die Spindelstange versteckt. Mit der Stange wird die Hilfsstütze aufgerichtet.
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Ausleger und senkrechte Stütze sind montiert.
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Das Dach ist wieder aufgesetzt und die Hilfsstütze angebracht.
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Die Stangen sind hier mit den Kurbelschnellverschlüssen verbunden. Also in Arbeitsstellung.
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Das fertige Modell
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Die Konfiguration fahren mit einem Hilfswagen zum Aufstützen des Auslegers.

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Hier ist gut ersichtlich, wie schmal der Aufbau auf Grund des begrenzten Lichtraumprofils ist. Erstaunlich, dass auf dieser 3 Fuss Spur selbst das Modell noch stabil fährt!
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Niedergelegte Hilfsstütze und Stangenösen. Na ja, die Seilfarbe ist nicht gerade der Hammer. Weiss oder Gelb wäre noch schlimmer….
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Doch recht komplex. Mit dem gleichen Seil um den Ausleger zu bewegen, können beide, auch die senkrechte Stütze aufgerichtet werden.
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Diverse „Seile“.
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So sieht die aufgerichtete Hilfsstütze aus.
Jetzt die Konfiguration arbeiten.

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Die kurzen Bolzen für die Ausleger. Die Stangen zum stabilisieren sind seitlich vom Aufbau angebracht .
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Fast etwas Spinnenartig, das Ganze!